Hauptgrafik.Zeigt musizierende Schüler.Dazwischen lachende Achtelnoten.   Logo der Musikschule Hockenheim
                             
     
 

Ensemble „Alte Musik“ gewinnt ersten Preis bei Jugend musiziert und vertritt Hockenheimer Musikschule beim Bundeswettbewerb

 
     
 

 
     
  Bericht und Bild zugesandt von Robert Sagasser  
     
  Wenn man die sechs jungen Musiker vor sich sieht, kann man nur schwer glauben, dass sie ausgerechnet in der Kategorie „Alte Musik“ den ersten Preis im Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ gewonnen haben. Denn „alt“ sah das Ensemble der Musikschule Hockenheim beim Wettbewerb in Friedrichshafen am Bodensee wahrlich nicht aus. Die Gruppe hat nicht nur den ersten Preis in der Altersgruppe III geholt. Die sechs jungen Leute im Alter von zehn bis 15 Jahren werden nun als einzige Hockenheimer Vertreter die Musikschule an Pfingsten beim Bundeswettbewerb in Lübeck vertreten. Der Erfolg ist aber auch bei den jungen Talenten nicht von allein gekommen. „Im Oktober haben wir mit den Proben begonnen. Von November bis Weihnachten haben wir fast jede Woche eineinhalb Stunden geübt“, erklärt der ausgebildete Musikschullehrer Robert Sagasser das Erfolgsrezept. Zusammen mit Martina Rothbauer betreut er das erfolgreiche Ensemble, das in dieser Besetzung erst seit vergangenem Herbst zusammenspielt.  
     
  „Sebastian und Fabian Luchterhandt sind neu dazugekommen, wir anderen haben schon früher im Junior-Ensemble zusammen gespielt“, erklärt der 11-jährige Fabian Rothbauer, der die Viola da Gamba spielt und den Gesangspart übernimmt. „Die anderen“, das sind Hannah Eichhorn und Benno Leitzke, die ebenfalls Gambe spielen, sowie die 10-jährige Ina Schlieper, die neben der Gambe auch die Blockflöte spielt. Ina erklärt auch, was für sie die größte Herausforderung beim Zusammenspiel des Ensembles war: „Jeder hat ja seine eigene Stimme, muss aber trotzdem auf die anderen achten.“ „Ja, man muss sehr auf die Einsätze der anderen hören, damit es ein schönes Zusammenspiel gibt“, ergänzt der 12-jährige Benno. Sebastian Nagel an der Gambe und Fabian Luchterhandt ergänzen das Sextett.  
     
  Fabian ist aus Heidelberg zum Ensemble gestoßen und spielt die Orgel. Gerade diese Vielfalt ist für Benno das entscheidende Kriterium gewesen, weshalb ihre Gruppe den ersten Preis geholt hat. „Wir hatten mehr Vielfalt bei unseren Stücken und mehr Instrumente als die anderen.“ „Wir waren einfach besser“, bringt es die 13-jährige Hannah auf den Punkt. Und mit diesem Erfolgsrezept möchte das Sextett auch beim Bundeswettbewerb gut abschließen. Während die anderen bisher noch nicht beim Bundesentscheid von „Jugend musiziert“ dabei waren, hat Fabian Luchterhandt schon Erfahrung auf Bundesebene gesammelt. Er tritt auch neben der Kategorie „Alte Musik“ in noch einer weiteren Kategorie an.  
     
  Für das Ensemble insgesamt heißt es dann wieder, sich konzentriert vorzubereiten, damit auch diesmal die Wertungsstücke von Johann Schop, Franz Tunder, Giovanni Coperario, Michael East und Giovanni Coperario zum Erfolg führen. Und zur Vorbereitung gehört: Gamben stimmen, konzentriert üben und auf den Glücksbringer vertrauen, den Valentin, der kleine Bruder von Fabian Rothbauer, den jungen Musikern bastelt. Und wenn dann alles stimmt, dann sind die beiden Mädchen Hannah und Ina sicher: „Wir werden gewinnen.“  
  „Wir werden gewinnen.“